Bloomberg Markets zufolge sieht Flexport-CEO Ryan Petersen im Roten Meer und nicht in der Straße von Hormus derzeit das wichtigste Risiko für die weltweite Schifffahrt. Für die Tankermärkte hält das den Fokus auf Suez-gebundene Routen, Umleitungen um das Kap der Guten Hoffnung und die Folgen für Tonnenmeilen, Schiffsverfügbarkeit und Frachtraten im Öl- und Produktverkehr.
Der Bericht verwies zudem auf einen Importanstieg infolge von Zollunsicherheit sowie auf anhaltenden Lageraufbau nach den Lieferkettenstörungen der COVID-Zeit. Für TankerMap ist das relevant, weil Staurisiken und längere Routen Hafenanläufe verändern, das verfügbare Angebot an Schiffen verknappen und Ströme durch wichtige Engstellen verschieben können, während neuer Dürredruck am Panamakanal einen weiteren Engpass für Energie- und Rohstofftransporte schaffen könnte.