Japan hat im vergangenen Monat die Stromerzeugung aus Erdgas deutlich reduziert und stattdessen mehr Kohle eingesetzt, da Störungen rund um die Straße von Hormus die Verfügbarkeit von LNG verschärften, berichtete Bloomberg Markets. Das zeigt, wie schnell Probleme an einem zentralen maritimen Engpass die Brennstoffwahl großer Importländer verändern können.
Für den Tanker- und Gasschifffahrtsmarkt bleibt die Straße von Hormus eine der wichtigsten Routen für LNG-Ströme nach Asien. Jede Unterbrechung in diesem Korridor kann die Verfügbarkeit von Ladungen belasten, Umleitungen auslösen und Fracht- sowie Versorgungsrisiken für Importeure wie Japan erhöhen.