Katar hat seine Pläne für eine schnelle Rückkehr zu höherer Produktion in der weltweit größten LNG-Anlage ausgesetzt, nachdem einer seiner Tanker in der Straße von Hormus angegriffen wurde, berichtet Bloomberg Markets. Der Schritt zeigt, wie Sicherheitsrisiken in dieser engen Wasserstraße die Exportplanung eines der wichtigsten LNG-Lieferanten der Welt unmittelbar beeinflussen können.
Für die Tankerschifffahrt rückt damit die Straße von Hormus erneut als kritischer Engpass für LNG- und Energieströme in den Fokus. Aus Sicht von TankerMap ist jedes steigende Störungsrisiko in der Passage relevant für Routenwahl, Ladeprogramme und die Frachterwartungen auf den Exportstrecken aus dem Golf, auch ohne eine umfassende Sperrung.