Stoerungen der Schifffahrt rund um die Straße von Hormus koennten den weltweiten LNG-Handel 2026 weitgehend flach halten, so Shell, selbst wenn sich die Verkehrsbedingungen innerhalb der naechsten drei Monate verbessern. Die Prognose zeigt, dass bereits eine relativ kurze Phase der Instabilitaet an diesem Golf-Nadelöhr ausreicht, um genug Ladungsbewegung und Fahrplan-Sicherheit zu entziehen und damit das jaehrliche LNG-Handelswachstum auszubremsen.
Fuer TankerMap ist das vor allem ein operatives Signal und nicht nur eine Makrogeschichte. Hormus bleibt eine Kernroute fuer LNG-Ausfuhren aus dem Golf, sodass verzoegerte Transite, langsamere Schiffsrotationen und vorsichtiges Chartering Ladeprogramme und Flottenpositionierung rasch veraendern koennen. Shell erwartet weiterhin, dass das LNG-Handelswachstum 2027 wieder anzieht und die langfristige Nachfrage bis 2050 steigt, doch fuer den nahen Horizont ist die Aussage klar: Reibung im Hormuz-Verkehr ist gross genug, um die seewaertige LNG-Expansion in diesem Jahr zu bremsen.