Die Trump-Regierung erklärte laut gCaptain, dass Gebühren, die kommerzielle Schiffe an Irans selbst ernannte Transitbehörde für die Straße von Hormus zahlen, aus beschlagnahmten iranischen Vermögenswerten zurückgeholt werden könnten. Damit kommt zu einer ohnehin fragilen Betriebslage an einem der wichtigsten Öl-Schifffahrtsengpässe der Welt eine weitere Sanktions- und Compliance-Ebene hinzu, auch wenn das US Central Command betont, dass die kommerziellen Transitkorridore offen bleiben.

Für TankerMap ist vor allem die Kollision zwischen Botschaften zur freien Schifffahrt und den realen Durchfahrtskosten für Tanker- und LNG-Betreiber wichtig. Wenn Reeder, Charterer oder Versicherer Transitgebühren als sanktionssensibel oder rechtlich anfechtbar behandeln, könnte die Reiseplanung durch Hormus selbst ohne vollständige Sperrung langsamer und teurer werden. TankerMap-Datenkontext: Die Meerenge bleibt zentral für Rohöl-, Produkt- und LNG-Ströme aus den Exportterminals am Golf, sodass jedes neue Gebühren-, Sanktions- oder Durchsetzungsrisiko die Schiffspositionierung, die Frachterstimmung und die Zeitplanung von Hafenanläufen in der Region rasch beeinflussen kann.