Bloomberg Markets berichtet, dass sich Händler erneut gegen eine Schwäche des Euro absichern, da steigende Rohölpreise die jüngste Erholung der Gemeinschaftswährung belasten. Für Europas Energieimporteure kann ein höherer Ölpreis die Importrechnung rasch erhöhen und tankerbasierte Rohöl- und Produktlieferungen in lokaler Währung verteuern.

Für die Schifffahrtsmärkte ist das relevant, weil Europa weiterhin stark auf seegestützte Energiezuflüsse angewiesen ist. Im TankerMap-Datenkontext können Veränderungen bei Rohölpreisen und Importkosten die Raffineriemargen, Beschaffungsmuster und die Reisedynamik auf wichtigen Routen in europäische Häfen beeinflussen, besonders wenn ein fester Ölmarkt mit angespannten Frachtraten oder knapperem Angebot zusammenfällt.