Ontario und Alberta haben laut Bloomberg Markets eine Rohölpipeline und einen umfassenderen Energiekorridor quer durch Kanada vorgeschlagen. Das Vorhaben soll die Abhängigkeit des Landes von den USA senken und könnte die Debatte darüber neu beleben, wie kanadisches Rohöl in den Binnenmarkt und zu Exportpunkten gelangt.

Für Tankerströme ist die direkte Wirkung zunächst begrenzt, da es um Pipeline-Infrastruktur an Land und nicht um Seetransporte geht. Sollte die Abflusskapazität für Rohöl Richtung Ost- oder Westküste später steigen, könnten sich jedoch die Ladeprofile an kanadischen Exportterminals ändern, mit möglichen Folgen für Küstenschifffahrt, Raffinerieversorgung und die langfristige Ausrichtung des Rohölexports.