Bloomberg Markets berichtet, dass Produzenten im Nahen Osten daran arbeiten, Rohöl zu verkaufen, das sich während des jüngsten Konflikts im Persischen Golf angesammelt hat. Für den Tankermarkt bedeutet das vor allem einen Versuch, gelagerte Mengen zügig aus den Beständen zu räumen, was die Rohölexporte von Golfterminals stützen könnte, wenn reguläre Ladeprogramme wieder anlaufen.
Gleichzeitig bleiben die Bestände an Benzin und Diesel begrenzt, weil Sorgen um den Schiffsverkehr die Bewegung von Raffinerieprodukten weiter belasten. Für TankerMap-Nutzer spricht das für ein geteiltes Bild: Rohölströme könnten sich schneller erholen, während Produktentanker-Verkehre ungleichmäßiger bleiben, falls Frachtrisiken, vorsichtige Routenplanung oder Störungen bei Hafenanläufen den Versand sauberer Produkte weiter einschränken.