Der kommerzielle Verkehr durch die Straße von Hormus wirkte am Donnerstag fast verlassen, nachdem Reeder und Betreiber infolge erneuter US-Angriffe ihre Fahrten zurücknahmen, berichtet gCaptain. Für TankerMap ist das das deutlichste operative Schifffahrtssignal in dieser Warteschlange: Es geht nicht mehr nur um geopolitisches Risiko, sondern um einen sichtbaren Rückgang der Handelsbewegungen im wichtigsten Öl- und LNG-Nadelöhr der Welt.
Ein starker Rückgang der Transite ist für Tanker- und Gasmärkte unmittelbar relevant, weil schon ein kurzer Vertrauensverlust der Eigner Ladeprogramme stören, Ballastentscheidungen verzögern und Fracht-, Versicherungs- und Sicherheitskosten im Golfhandel erhöhen kann. TankerMap verfolgt weltweit 4.022 Tanker und 155 Häfen, und eine nahezu leere Hormus-Passage ist einer der stärksten Echtzeitindikatoren dafür, dass Kriegsrisiken das Verhalten der Flotte aktiv verändern.