Iran hat die Verladung und Verschiffung von Rohöl beschleunigt. Bloomberg Markets berichtet, dass in den vergangenen 24 Stunden Tanker mit etwa 11 Millionen Barrel das Land verlassen haben. Das deutet auf den Versuch hin, Ladungen rasch auszuführen, bevor mögliche neue Beschränkungen Exportabläufe, Hafenzugang oder Fahrpläne der Schiffe beeinträchtigen.

Für die Tankermärkte ist das relevant, weil Irans Exporte auf störungsfreie Abläufe an den Verladeterminals im Golf und auf den angrenzenden Seewegen angewiesen sind. Ein schärferes Vorgehen der USA, einschließlich Druck auf Häfen oder eines breiteren Blockaderisikos, könnte regionale Rohölströme stören, Routen verändern und die Unsicherheit bei Frachtraten im Nahen Osten erhöhen.