Die Risiken rund um die Straße von Hormus bleiben erhöht, da die Spannungen zwischen den USA und Iran einen fragilen Waffenstillstand belasten, berichtet Bloomberg Markets. Rachel Ziemba von Ziemba Insights sieht deshalb eine stärkere Bindung an alternative Pipeline-Routen voraus, was für den Transport von Rohöl und Ölprodukten aus dem Golf direkt relevant ist.

Für Tankerströme geht es nicht nur um eine mögliche direkte Störung, sondern auch darum, wie Exporteure das Risiko an diesem Engpass steuern. TankerMap-Daten zeigen Hormus typischerweise als zentrales Nadelöhr für seegestützte Exporte aus dem Golf, sodass eine Verlagerung hin zu Pipelines Ladeprofile, Hafenauslastung und Frachtnachfrage in der Region verändern kann, selbst wenn der Schiffsverkehr durch die Meerenge anhält.