Chinas unabhängige Raffinerien haben ihre Auslastung auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren reduziert und damit laut Bloomberg die anhaltenden Folgen des US-Iran-Krieges für die Rolle des Landes als großer Abnehmer Teheran-naher Rohölladungen sichtbar gemacht. Der Rückgang ist nicht nur für Raffineriemargen relevant, denn die sogenannten Teapot-Anlagen waren ein wichtiger Absatzkanal für Barrel aus intransparenten Handelsketten und sanktionssensiblen Lieferwegen.

Für TankerMap ist das Schifffahrtssignal klar: Bleibt die Nachfrage der chinesischen Teapot-Raffinerien schwach, könnten weniger Iran-bezogene Ladungen nach Asien gehen, was den Bedarf an den dafür eingesetzten Tankern senkt und Aktivität bei Lagerung, Umladung und Entladung verschiebt. TankerMap-Datenkontext: Veränderungen bei Chinas Aufnahme von sanktioniertem oder sanktionsgefährdetem Rohöl können Tankerauslastung, Schattenflotten-Routing und Hafenanlaufintensität im breiteren Öl-Korridor Golf-China schnell verändern.