Alberta bereitet laut Angaben einen Vorschlag für einen allgemeinen Korridor statt einer festgelegten Trasse für eine geplante Ölpipeline mit einer Kapazität von einer Million Barrel pro Tag zur Nordküste von British Columbia vor. Damit sollen politische Gespräche und Konsultationen mit indigenen Gemeinschaften zu einem Projekt wiederbelebt werden, das im Erfolgsfall langfristig einen neuen Ausfuhrweg für westkanadisches Rohöl zu Pazifikterminals schaffen könnte.

Für TankerMap ist das eine strategische Infrastrukturgeschichte mit Bezug auf künftige Tankerströme und keine akute Störung der Schifffahrt. Eine funktionierende Pipeline-Exportkette an die Westküste wäre relevant, weil sie einen Teil der kanadischen Rohölexporte zu Pazifik-Verladepunkten und asiatischen Märkten umlenken könnte und damit die Abhängigkeit von bestehenden Binnen- und US-Routen verringern würde. TankerMap-Datenkontext: Entscheidungen über Pipelines im Hinterland können die Bedeutung einzelner Häfen für Tanker Jahre vor dem ersten Fass verändern, besonders wenn neue Küstenterminals Teil der Exportkarte werden.