Shell-Chef Wael Sawan sagt, dass die durch die Blockade der Straße von Hormus verursachten Öl- und LNG-Engpässe monatelang andauern und möglicherweise bis ins nächste Jahr reichen könnten. Die Warnung stützt die Einschätzung, dass es sich nicht nur um eine kurzfristige Störung handelt, sondern um eine längere Angebots- und Schifffahrtsbremse mit Folgen weit über unmittelbare Preisbewegungen hinaus.
Für TankerMap-Leser ist die Bedeutung direkt. Wenn einer der größten Energiehändler der Welt mit einem langen Störungsfenster rechnet, könnten Tanker- und LNG-Positionierung, Charterbereitschaft und Routenökonomie weit über kurzfristige diplomatische Schlagzeilen hinaus verzerrt bleiben. Das würde den Druck auf alternative Exportkorridore, Ersatzbeschaffung von Ladungen und Frachtraten in Öl- und Gasschifffahrt hoch halten.