Japans Rohölimporte dürften sich im Mai nach dem Einbruch im April erholen. Erwartet werden rund 1,7 Millionen Barrel pro Tag, da Raffinerien alternative Lieferwege und Ersatzladungen sichern, während die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Trotz der Erholung lägen die Importe weiter unter dem Vorjahresniveau, was zeigt, wie stark die Störung die üblichen Rohölströme nach Nordostasien verändert hat.

Für TankerMap-Leser ist das entscheidende Signal weniger die Nachfrage als die veränderte Beschäftigung von Tankern und die neue Beschaffungsstruktur. Ein anhaltender Anstieg durch alternative Käufe würde auf längere Reisen, engere Schiffspositionierung und anhaltenden Druck auf die regionale Öl-Schifffahrtslogistik infolge der Hormus-Störung hindeuten.