Saudi Aramco Trading und Adnoc aus Abu Dhabi gehören laut Bloomberg zu den Unternehmen, die trotz Irans faktischer Schließung der Wasserstraße weiterhin Rohölladungen durch die Straße von Hormus bewegen. Für TankerMap ist das ein wichtiges operatives Signal: Selbst in einem schwer gestörten Nadelöhr finden einige priorisierte Ölströme noch einen Weg, was darauf hindeutet, dass der Zugang nicht vollständig verschwunden ist, sondern selektiv geworden ist.
Die Bedeutung für die Schifffahrt ist unmittelbar. Wenn staatlich verbundene Golf-Exporteure weiter Rohöl durch Hormus schicken können, könnten sich Tankerverfügbarkeit, Konvoi-Annahmen, Ladungszeitpunkte und Charterrisiken stärker zwischen geschützten oder bevorzugten Fahrten und dem breiteren Markt aufspalten. TankerMaps jüngste Hormus-Daten zeigen weiterhin nur sehr dünne Rohöl- und Produkttransite, wodurch jede bestätigte Bewegung von Aramco- oder Adnoc-Ladungen zu einem wichtigen Hinweis darauf wird, wie Exportkontinuität unter Druck auf die Meerenge organisiert wird.