Libyen hat die Bergungsarbeiten am beschädigten LNG-Tanker Arctic Metagaz wieder aufgenommen und dafür Marineeinheiten sowie Taucher eingesetzt, während die internationale Beobachtung des Falls zunimmt. Die neue Phase der Operation unterstreicht die operativen Risiken, die den LNG-Transport bei sanktionierten oder politisch sensiblen Geschäften weiter begleiten, besonders wenn ein Zwischenfall auf breitere Sicherheits- und Umweltfragen im Mittelmeerraum übergreifen kann.Für TankerMap-Leser ist die Entwicklung relevant, weil schon der Ausfall eines einzelnen LNG-Tankers spürbare Folgen in einem bereits angespannten Markt haben kann, der von Kriegsrisiken und umgeleiteten Ladungen geprägt ist. TankerMap verfolgt 904 LNG-Tanker innerhalb einer globalen Flotte von 4.105 Schiffen und überwacht 155 Häfen weltweit. Jeder längere Ausfall, jede Untersuchung oder Verzögerung bei der Bergung eines LNG-Schiffs kann die Schiffsverfügbarkeit, die Stimmung im Chartermarkt und die Routenplanung beeinflussen, besonders wenn Händler das Mittelmeer gegen alternative Lade- und Löschoptionen abwägen.