Russland erweist sich als unerwarteter Nutznießer des Nahost-Konflikts: Steigende Ölpreise versprechen Moskau wachsende Steuereinnahmen. Da die Persisch-Golf-Versorgung aufgrund der Hormuz-Störung schrumpft, wenden sich Käufer vermehrt an russisches Urals-Öl.

Die Einnahmen fließen trotz ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Häfen. TankerMap-Daten zeigen anhaltende Tankerbewegungen auf Russland-Asien-Korridoren. Für den Kreml sind höhere Ölpreise ein fiskalischer Puffer bei intensiven Militärausgaben.