Die Warnung, dass die Straße von Hormus auf absehbare Zeit nicht zu normalen Betriebsbedingungen zurückkehren könnte, verschärft die Sorgen an den Tanker- und LNG-Märkten. Der Vergleich mit Bab al-Mandab ist für die Schifffahrt besonders bedeutsam, weil er darauf hindeutet, dass die Störung die unmittelbare militärische Phase überdauern und in eine längere Phase von Umroutungen, höheren Versicherungskosten und geringerer Zuversicht bei Reedern und Charterern übergehen könnte.Für TankerMap-Leser liegt die Bedeutung darin, was anhaltende Instabilität für Flotteneinsatz und Reiseplanung bedeutet. TankerMap verfolgt weltweit 4.105 Schiffe, darunter 3.201 Rohöltanker und 904 LNG-Tanker, während Hormus eines der wichtigsten Tore des seegestützten Energiehandels bleibt. Wenn sich die Meerenge ähnlich entwickelt wie Bab al-Mandab, dürften Reeder weiter höhere Risikoprämien verlangen, Ballastpositionierungen vorsichtig bleiben und Ladeprogramme an den Exportterminals im Golf selbst bei wieder aufgenommenen Passagen ungleichmäßig verlaufen.