Der Internationale Währungsfonds warnte, dass der Iran-Krieg das globale Wirtschaftswachstum in einem Negativszenario mit anhaltend hohen Ölpreisen von 100 Dollar pro Barrel auf 2,5% drücken könnte — das schwächste Wachstum seit der Covid-19-Pandemie.
Das Negativszenario geht davon aus, dass die Hormuz-Störung die Golfölförderung und Frachtkosten längere Zeit belasten wird. Energieimportierende Volkswirtschaften in Asien, Europa und Afrika südlich der Sahara wären am stärksten betroffen.
Für Schifffahrtsmärkte zeigen TankerMap-Daten für über 4.100 Tanker eine Divergenz: Spotfrachtraten auf Umgehungsrouten sind gestiegen, während das Gesamtvolumen des Seehandels sinkt.